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Die Martinskapelle
Über einem Getreidespeicher, wo sich heute das Wahrzeichen der Stadt, der Martinsturm mit der angeblich größten Turmzwiebel Europas, erhebt, stiftete Graf Wilhelm 1361 eine Kapelle zu Ehren der Heiligen Martin, Oswald und Alexius. Schon 1362 wurde begonnen, die Kapelle mit Fresken auszustatten, die heute zum kostbarsten Kulturgut von Bregenz gehören. Das malerisch gelegene Kirchlein dient als Ortsteilkapelle für die Oberstädter Bevölkerung, wird aber auch gerne für Hochzeiten in Anspruch genommen.
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